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Globalisierung und Freihandel haben die Ungleichheit verringert.

Der Freihandel und mit ihm die Globalisierung haben aktuell einen schweren Stand. Nicht nur der sehr eigenwillige Präsidentschaftskandidat Donald Trump in den USA, sondern auch die Anführerin der Rechten in Frankreich, Marie le Pen, sowie Populisten ganz im Süden und weit oben im Norden Europas und hier in Deutschland die AfD geradezu Arm in Arm mit der Partei „Die Linke“ reden einem gefährlichen Protektionismus das Wort. Sie sehen sich in ihren Forderungen nach Zöllen, Handelsbeschränkungen und Subventionen zum vermeintlichen Schutz der jeweils heimischen Wirtschaft von manchen Nobelpreisträgern wie Krugman und Samuelson bestätigt, die protektionistische Maßnahmen der USA gegen China für „berechtigt“ und teilweise sogar für „notwendig“ halten. Der langjährige Präsident des Münchener Ifo-Instituts, Professor Hans-Werner Sinn, mahnte dagegen jüngst in einem Beitrag für das Handelsblatt: „Protektionismus ist die größte Gefahr für die Weltwirtschaft“. Wenig überraschend, dass Sinn im...

Das Freihandelsabkommen der EU mit den USA ist gut für Deutschland!

Eigentlich sollte man meinen, dass im 22. Jahrhundert das Abräumen von Zöllen und weiteren Handelsbarrieren als Relikte aus längst vergangenen Zeiten eine pure Selbstverständlichkeit darstellt – aber weit gefehlt: Statt der Zustimmung zu dem Freihandelsabkommen zwischen der EU und den Vereinigten Staaten von Amerika wächst die Ablehnung. Worum es dabei geht: Mit dem großen Wirtschaftspakt, den die USA und die EU aktuell verhandeln, könnten auf beiden Kontinenten zweieinhalb Millionen neue Arbeitsplätze entstehen, so das Ifo-Institut. Das Handelsblatt berichtete dieser Tage von einer Umfrage der Bertelsmann Stiftung, dass die Skepsis zunimmt. Verbraucherverbände warnen vor der Absenkung von Standards bei Lebensmitteln, Gewerkschaften vor Dumpinglöhnen und Globalisierungskritiker wie Attac vor noch mächtigeren Großkonzernen. Der Vertrag über eine „Transatlantic Trade and Investment Partnership“ (TTIP) wird zu einem Streitobjekt, das Schaden zu nehmen droht. Zu Recht stellt deshalb d...