Globalisierung und Freihandel haben die Ungleichheit verringert.
Der Freihandel und mit ihm die Globalisierung haben aktuell einen schweren Stand. Nicht nur der sehr eigenwillige Präsidentschaftskandidat Donald Trump in den USA, sondern auch die Anführerin der Rechten in Frankreich, Marie le Pen, sowie Populisten ganz im Süden und weit oben im Norden Europas und hier in Deutschland die AfD geradezu Arm in Arm mit der Partei „Die Linke“ reden einem gefährlichen Protektionismus das Wort. Sie sehen sich in ihren Forderungen nach Zöllen, Handelsbeschränkungen und Subventionen zum vermeintlichen Schutz der jeweils heimischen Wirtschaft von manchen Nobelpreisträgern wie Krugman und Samuelson bestätigt, die protektionistische Maßnahmen der USA gegen China für „berechtigt“ und teilweise sogar für „notwendig“ halten. Der langjährige Präsident des Münchener Ifo-Instituts, Professor Hans-Werner Sinn, mahnte dagegen jüngst in einem Beitrag für das Handelsblatt: „Protektionismus ist die größte Gefahr für die Weltwirtschaft“. Wenig überraschend, dass Sinn im...