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Jobportale - Chance und Fluch zugleich

Die sogenannten „Freelancer“ (Freischaffenden/Freiberufler) finden auf den nationalen und internationalen Jobportalen weltweit Beschäftigungsmöglichkeiten; und dies mit deutlich steigender Tendenz. Ob oDesk oder Twago oder auch Elance - sie alle bieten Jobs der unterschiedlichsten Art an, qualifizierte und weniger qualifizierte und alle werben „blumig“ um die wachsende Zahl der Freelancer. So schreibt oDesk auf seiner Homepage: „oDesk ist nach eigenen Angaben die größte Plattform für Freelancer und selbständige Webworker. Wer es richtig anstellt, kann dort ein Einkommen verdienen, das den bisherigen Vollzeitjob ersetzt“. Hört sich doch gut an: Zu Hause arbeiten, keine Staus auf dem Weg zur Arbeit und zurück, kein Stress mit Kollegen und Vorgesetzten - und das alles bei gleichem Lohn; geradezu „paradiesisch“. Jetzt sollte man aber doch genauer hinsehen. Denn weiter heißt es dann: „Fang zu Beginn mit einer niedrigen Rate als Stundenlohn an. … Bei einem Stundenlohn von 15 $ und...

Optimistischer Ausblick: 2016 wird trotz „Kratzer im Lack“ ein gutes Jahr werden

Die Zeit von Mitte bis Ende Dezember ist regelmäßig die hohe Zeit der Konjunkturprognosen. Konzentrieren wir uns auf vier, die allesamt optimistisch sind, aber durchaus auch „Kratzer im Lack“ sehen: Zum einen betrachten wir Professor Bert Rürup, einst Vorsitzender der sogenannten „Fünf Weisen“ und heute Präsident des Handelsblatt Research Institute (HRI), und zum andern das ebenfalls sehr renommierte Institut für Weltwirtschaft, IfW, in Kiel. Dazuhin schauen wir auf das ZEW und dessen Prognosen und schließlich auch auf „uns Deutsche“ und wie wir nach einer Allensbach-Studie in das Jahr 2016 blicken. Zunächst zu den zuerst Genannten: Beide zeigen sich zuversichtlich: Rürup geht von einem Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von 1,4 Prozent, das Kieler IfW sogar von 2,2 Prozent Wachstum aus. Während das Institut für Weltwirtschaft Deutschland von der Erholung der Weltwirtschaft profitieren sieht, geht Rürup davon aus, dass sich internationale Entwicklungen wie die Probleme in Chin...

Der „Brexit“, eine unterschätzte Gefahr – Die EU aber braucht Großbritannien!

Seit zweieinhalb Jahren geht ein Gespenst um in Europa: Der „Brexit“, also der Austritt Großbritanniens aus der EU. Der Tag der Entscheidung rückt näher: Vor zweieinhalb Jahren versprach Großbritanniens Premierminister David Cameron seinen Landsleuten auf der Insel, er werde sie spätestens 2017 über eine weitere Mitgliedschaft ihres Landes abstimmen lassen. Die Zeit bis dahin will er - mit absoluter Regierungsmehrheit ausgestattet und dadurch deutlich gestärkt - mit den anderen EU-Ländern verhandeln und ihnen seine vielfaltigen Forderungen vortragen: So müsse Großbritannien das Recht bekommen, sich von dem Ziel einer immer engeren Union abzukoppeln, ohne dadurch jedoch gegenüber den Mitgliedern der Euro-Zone benachteiligt zu werden. Außerdem will er die Sozialleistungen für EU-Migranten in seiner Heimat deutlich reduzieren. Ein weiterer Punkt in seinem Katalog ist die „unbedingte Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der einzelnen Länder“ in der EU. Die Brüssel schon lange, ja g...