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Vorsicht: „Overtourism“!

Wahrscheinlich geht es Ihnen erst einmal wie mir, als ich zum ersten Mal das Wort „Overtourism“ gelesen habe: Was ist jetzt das? Muss was Neues sein! Hört sich aber ebenso interessant wie spannend an. Also worum geht es? Im vergangenen November trafen sich in Pisa internationale Reisefachleute, die diesen neuen Begriff schufen und ihn sogleich in die Welt hinausposaunten, auf dass er rechtzeitig vor der weltweit größten Tourismusmesse, der ITB in Berlin Anfang März 2018, für Furore sorgen könne; schwer angestrengt übersetzt mit „Übertourismus“. Es geht also um die seit Jahren kontinuierlich steigenden Touristenzahlen, die von den Hoteliers der Destinationen gefeiert, von der „überfluteten“ einheimischen Bevölkerung aber zunehmend mit Verärgerung bis hin zur offenen Ablehnung registriert werden. Die Reiselust ist weltweit ungebrochen: 2017 stieg die Zahl grenzüberschreitender Reisen um sechs Prozent, alleine in den Monaten Juli und August waren weltweit me...

Eine medizinische Altersfeststellung dient allen!

In den letzten Wochen war eine heftige Auseinandersetzung darüber entbrannt, ob man junge Migranten, die ohne Papiere bei uns sind und ihr Alter aus unterschiedlichen, im Kern aber immer aus demselben Grund „freihändig“ nach unten „verlagern“, medizinisch untersuchen darf, um auf diese Weise ihr Alter einigermaßen zielgenau definieren zu können – oder ob man dies nicht darf. Auslöser der Debatte waren und sind eine Vergewaltigung und Ermordung in Freiburg, ein Überfall mit Messerattacken in Würzburg sowie die Ermordung eines jungen Mädchens in Kalden. Alle Verbrechen waren von jungen Migranten begangen worden, die sich ohne Ausweispapiere jünger machten als sie tatsächlich sind. Einmal abgesehen davon, dass – so Thomas Schmid in der WELT vom 4.1.2018 – viele dieser jugendlichen Migranten „ihren Angaben zufolge zwar oft ihre Ausweisdokumente, fast nie aber das mobile Telefon verlieren“ – muss unverrückbar gelten: Zivilisiertes Zusammenleben ist nur möglich, wenn...

Unseren Rechtsstaat verteidigen, nicht aufweichen!

Unser Rechtsstaat droht aufgeweicht zu werden; dem muss energisch entgegengewirkt werden. Mehrere aktuelle Beispiele belegen die „schleichende Gefährdung unserer Gesetzesnormen“: In den letzten Wochen war eine heftige Auseinandersetzung darüber entbrannt, ob man junge Migranten, die ohne Papiere bei uns sind und ihr Alter aus unterschiedlichen, im Kern aber immer aus demselben Grund „freihändig“ nach unten „verlagern“, medizinisch untersuchen darf, um auf diese Weise ihr Alter einigermaßen zielgenau definieren zu können – oder ob man dies nicht darf. Auslöser der Debatte waren uns sind eine Vergewaltigung und Ermordung in Freiburg, ein Überfall mit Messerattacken in Würzburg und die Ermordung eines jungen Mädchens in Kalden. Alle Verbrechen waren von jungen Migranten begangen worden, die sich ohne Ausweispapiere jünger machten als sie tatsächlich sind. Einmal abgesehen davon, dass – so Thomas Schmid in der WELT vom 4.1.2018 – viele dieser jugendlichen Migranten...